Amnesty International Libyen-Koordinationsgruppe

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Libyen-Koordinationsgruppe

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Die Libyen-Koordinationsgruppe beendete am 1. Oktober 2012 ihre Tätigkeit.
Ab 1. Januar 2013 wird diese Homepage nicht mehr aktualisiert.
Unabhängig davon werden noch einzelne Berichte über Aktuelles in Libyen hier veröffentlicht.


BERICHTE ZUR LAGE IN LIBYEN
22. Mai 2017: Amnesty International ist tief beunruhigt darüber, dass die italienischen Behörden ihrer Verpflichtung zum Schutz von Menschen, die den menschenunwürdigen Verhältnissen in libyschen Auffanglagern entkommen wollen, nicht gerecht werden, indem sie es zulassen, dass Flüchtlingsboote von libyscher Seite abgefangen werden.
Amnesty-Veröffentlichung Mai 2017 (pdf-Datei - englisch)
08. Mai 2017: Ein Universitätsprofessor ist das letzte einer ganzen Reihe von Entführungsopfern
Am 20. April entführten lokale Milizen den Universitätsprofessor und Vater von vier Kindern, Dr. Salem Mohamed Beitelmal, in einem Vorort von Tripolis. Seine Familie weiß nichts über sein Schicksal und seinen Aufenthaltsort, da sie ihn seither nicht erreichen können.
Seit 2014 steigt die Zahl der Zivilisten, die durch Milizen zum Zweck der Lösegelderpressung überfallen und entführt werden, dramatisch.
urgent action deutsch (Eilaktion an Premierminister)

23. März 2017: Hinweise auf Kriegsverbrechen durch Streitkräfte der Libyschen Nationalen Armee
Videos, die in den sozialen Netzwerken kursieren und von Amnesty auf ihre Glaubwürdigkeit geprüft wurden, zeigen Hinrichtungen von gefesselten Gefangenen und setzen damit eine lange Liste von ungesühnten Verbrechen durch Milizen und bewaffnete Gruppen sowohl im Westen als auch im Osten des Landes fort.
AMNESTY - Pressemitteilung März 2017 (englisch)

3. März 2017: Militärdekret verweist auf die prekäre Lage der Frauenrechte in Libyen
Das Reise-Dekret, das zunächst nur Frauen betraf, wurde nach Protesten dahingehend geändert, dass nun kein Libyer zwischen 18 und 45 Jahren ohne Genehmigung reisen darf.
Amnesty-Presseveröffentlichung (englisch)

30. September 2016: Zivilisten in auswegloser Lage angesichts zunehmender Kämpfe in Benghazi
Alle Zugangswege zum Wohnviertel Ganoufa, im Südwesten von Benghazi, sind durch Kampfhandlungen blockiert, die Bewohner haben kein sauberes Trinkwasser mehr, keine frische Nahrung, keinen Strom, keine bezahlbaren Medikamente.
Amnesty Presseerklärung (englisch)

15. August 2016: Amnesty gibt Flüchtlingen und Migranten eine Stimme, die zahlreichen Mißhandlungen im Transitland Libyen ausgesetzt sind.
Das Feature wird begleitet von einer Twitter-Aktion, in der die libyschen Behörden aufgefordert werden, Festnahmen und Inhaftierungen ohne gesetzliche Grundlage, Folter, Mißhandlungen und Menschenschmuggel zu unterbinden und zu ahnden.
Amnesty Feature - englisch . -- . Amnesty Feature - arabisch
Amnesty Feature - französisch . -- . Amnesty Feature - spanisch

21.Juli 2016: Lives of captives trapped under fire in Benghazi in danger
Während die nationale libysche Armee Zivilisten aufgefordert hat, Ganfouda im Südwesten von Benghazi zu verlassen, gefährden die Luftschläge das Leben von Gefangenen, die dort festgehalten werden.
AI-Presseerklärung (englisch)

1. Juli 2016: Übergriffe, Raub, Entführungen, Folter, sexuelle und andere Gewalt.
Flüchtlinge und Migranten setzen alles daran, um der entsetzlichen Lage in Libyen zu entkommen.
Amnesty-Bericht zur Lage (englisch)

17. Juni 2016:
12 Gefangene, deren Freilassung von einem Gericht angeordnet war, sind kurz darauf an verschiedenen Orten in Tripolis tot aufgefunden worden.
AI verlangt eine gründliche Untersuchung und ein Ende der Straflosigkeit.
Forderung von Amnesty International (pdf-Datei, englisch)

14. Februar 2016: Während unter dem Vorsitz der UNO um eine Einheitsregierung gerungen wird, gehen die Entführungen unvermindert weiter.
Amnesty-Presseerklärung (pdf-Datei, englisch)

21. August 2015:
As-Saadi al-Gaddafi und zwei weitere Personen möglicherweise gefoltert. Amnesty fordert Aufklärung.
Amnesty-Darstellung (englisch)

4. August 2015:
"Vom Erdboden verschwunden", entführte Zivilisten in Libyen.
Amnesty-Bericht (pdf-Datei, englisch)

28.-31. Juli 2015
Über 30 prominente Personen der Gaddafi-Ära sind am 28. Juli die Urteile gesprochen worden. Darunter sind neun Todesurteile, unter anderem gegen Gaddafi-Sohn Seif al-Islam al-Gaddafi, und den früheren Geheimdienstchef Abdallah al-Senussi.
Amnesty hat sich immer für eine Überstellung von Seif al-Islam al-Gaddafi an den Internationalen Strafgerichtshof ausgesprochen, weil nur dort ein ordentliches, rechtsstaatliches Verfahren zu erwarten ist.
Amnesty-Pressebericht (englisch)
Urgent Action für diesen Fall (englisch)

18. Mai 2015
Der Internationale Strafgerichtshof braucht Unterstützung durch die Staatengemeinschaft, damit Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen endlich aufgearbeitet werden können.
Nach den Gewaltausbrüchen im Osten des Landes vor einem Jahr reißen die Berichte über Entführungen, Geiselnahmen und willkürlichen Verhaftungen oder Hinrichtungen nicht ab.
Amnesty International Pressebereicht (englisch)

11. Mai 2015: Ursachen der Flüchtlingswelle aus Libyen
Gewalttätige Übergriffe, Entführungen und sexueller Missbrauch, Konfiszierung von Ausweispapieren sowie erschwerte Grenzübertritte nach Tunesien und Ägypten veranlassen Migranten und Asylsuchende, die gefährliche Flucht von Libyen über das Mittelmeer zu wagen.
Amnesty International Pressebericht (englisch)
Ausführliche AI-Publikation (pdf-Datei englisch)

23. Februar 2015: Immer mehr Zivilisten fallen den blutigen Auseinandersetzungen zum Opfer.
Angriffe, die nicht zwischen Kämpfern und Zivilisten unterscheiden, sind Kriegsverbrechen!
Bericht Amnesty International (englisch)

16. Februar 2015: Ermordung von Kopten in Libyen
Amnesty bezeichnet die grausame und kaltblütige Ermordung von Kopten in Libyen als Kriegsverbrechen und als Angriff auf die fundamentalen Prinzipien von Humanität.
Die Organisation ist in größter Sorge um weitere 7 ägyptische Staatsbürger, überwiegend Kopten, die sich in der Hand von "The Tripoli Province of Islamic State" (Provinz Tripolis des Islamischen Staates) befinden.
Amnesty-Stellungnahme (englisch)

28. Januar 2015: Rivalisierende Milizen in Libyen überbieten sich gegenseitig mit Entführungen, Folter und Massenerschiessungen. Diese Kriegsverbrechen können nur gestoppt werden, wenn es gezielte Sanktionen gibt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, auch durch den internationalen Strafgerichtshof.
Das fordert Amnesty International in einem heute veröffenlichten Bericht.
Amnesty-Bericht - (Zusammenfassung deutsch)
Amnesty-Bericht - (Originalbericht englisch)

Weitere Informationen und Stellungnahmen von Amnesty
siehe ARCHIV
und im Internet unter
http://www.amnesty.de (deutsche Seite)
http://amnesty.org (Internationale Seite)